bodenanalyse schadstoffeBodenanalyse auf Schadstoffe

Mit einer Bodenanalyse auf Schadstoffe können Sie erkennen, ob sich erhöhte Mengen an Schwermetallen im Boden befinden.

Schwermetalle schädigen die menschliche Gesundheit. Aus diesem Grund wurden in der Klärschlammverordnung Grenzwerte für Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Quecksilber und Zink festgelegt. Hieraus ergibt sich für diese Schwermetalle eine Belastungsobergrenze, um die Qualität der auf diesen Flächen produzierten Lebensmittel nicht zu gefährden.
Im Garten wird zwar üblicherweise kein Klärschlamm ausgebracht, gleichwohl werden auch dort Schwermetalle aus anderen Quellen gefunden. Es handelt sich hierbei z.B. um Altlasten aus dem Bergbau. So findet man im Harz verbreitet mit Blei, Zink und Cadmium belastete Flächen. Die Grenzwerte der Klärschlammverordnung werden dabei leicht um das 10-20-fache überschritten.

Andere Quellen für Schadstoffe im Boden können Belastungen durch industrielle Tätigkeit sein. Dabei muss die Industrieanlage nicht einmal direkt an den Garten grenzen. Durch entsprechend hohe Schornsteine können auch Schwermetalle kilometerweit vom Wind verbreitet werden.

Auch die Aufschüttung mit Mutterboden unbekannter Herkunft, z.B. bei einem Neubau kann eine Belastung mit sich bringen.

Wenn Ihr Grundstück direkt an einer vielbefahrenen Straße liegt kann auch das früher übliche, verbleite Benzin seine Spuren hinterlassen haben. Blei ist neurotoxisch und daher besonders für die geistige Entwicklung von Kindern von Nachteil.

Als Quelle für Cadmium kommen Phosphatdünger in Frage. Hierfür gibt es bisher keine Grenzwerte. Insofern kann auch eine übermäßige Düngung Schwermetalle in den Garten eintragen. Cadmium wird wiederum von bestimmten Pflanzen besonders gerne aufgenommen und führt so zu einer Anreicherung. Durch den Verzehr entsprechender Gemüse gelangt Cadmium in die Nieren und schädigt diese.

 

 

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