Spurenelementmängel und toxische Belastungen
Toxische Schwermetalle können die Gesundheit nachteilig beeinflussen. Aber auch der Mangel oder die überschüssige Zufuhr von Vitalstoffen kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Eine Element Analyse kann dabei mögliche Belastungen aufspüren. Mikronährstoffe liefern dem Körper keinen direkten Beitrag zum Energiestoffwechsel, sind aber trotzdem unentbehrlich. Insbesondere, wenn es um Stoffwechselfunktionen geht, geraten die Spurenelemente in den Fokus.
Mangelversorgung von Spuren sollte vermieden werden, weil dann die Katalysatoren von Stoffwechselreaktionen, die Enzyme, nicht mehr richtig arbeiten können. Aber auch das richtige Verhältnis der essentiellen Spurenelemente ist wichtig. Z.B. kann ein Überschuss an Kupfer dazu führen, dass Zink aus einem Enzym verdrängt wird und dieses somit nicht mehr optimal arbeiten kann. Schon geringe Mengen an toxischen Schwermetallen können Spurenelemente aus den Enzymen verdrängen. Eine ausreichende Versorgung in einem ausgewogenen Verhältnis der einzelnen Elemente ist somit ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit und das nicht nur kurativ sondern auch präventiv.
Neben der Beurteilung der aktuellen Versorgungssituation an Mineralstoff- und Spurenelementen, bietet die BlutElementAnalyse (BEA) die Möglichkeit, auch die Mobilisierung von toxischen Schwermetallen sichtbar zu machen. Insbesondere bei akuten Erkrankungen kann die BEA den Elementstatus im Blut feststellen und therapeutische Hinweise liefern. Eine HaarMineralAnalyse (HMA) ermittelt den Durchschnitt der Werte in den Haaren über einen längeren Zeitraum. Sie kann dem Therapeuten einen zusätzlichen Ansatz bieten, insbesondere bei chronischen Erkrankungen. Hier wird aus den letzten Monaten ein Durchschnittswert der zu untersuchenden Elemente im Haar gebildet. Der Betrachtungszeitraum ist mit ca. 3 Monaten größer als bei der BlutElementAnalyse und bietet somit die Möglichkeit, einen im Mittel niedrigen Elementstatus ebenso wie auffällige Gehalte an Schwermetallen in den Haaren festzustellen.
Will man in Erfahrung bringen, ob keine toxischen Schwermetalle den Körper belasten und sich die Spurenelemente in Balance befinden, können sowohl die BlutElement- als auch die HaarMineralAnalyse Hinweise liefern. Mit moderner ICP-MS-Technologie werden die Spurenelemente und Giftstoffe bestimmt. Hieraus ergeben sich wertvolle Ansätze für die Unterstützung der Therapie sowie Hilfestellung bei problematischen Diagnosen. Bei Auffälligkeiten nennt das mehrseitige Ergebnis mögliche Quellen für Belastungen und Gesundheitsstörungen, die in Zusammenhang mit Unterversorgungen stehen können.
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